Reschen an der Via Claudia Augusta

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Reschen an der Via Claudia Augusta

Die Geschichte der Region Reschen Südtirol

Der Name bezeichnet sowohl die Fraktion Reschen am See (Resia) der Gemeinde Graun in Südtirol mit ihren aktuell 900 Einwohnern auf 1500 Meter Meereshöhe am nördlichen Ufer des Reschensees als auch die Kurzform des nahen Reschenpasses (Passo di Resia) auf einer Höhe von 1507 Meter Meereshöhe an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. Geschichtlich war Reschen in der Region vor allem als letzter Lebensraum der Südtiroler Bären im 19. Jahrhundert bekannt, die Einwohner werden bis heute gelegentlich „Bärenschießer“ genannt. In Reschen Italien stehen auch noch immer zahlreiche Bunkeranlagen aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, viele der unterirdischen Anlagen im ehemaligen militärischen Sperrgebiet werden heute regelmäßig im Rahmen von Führungen und Wanderungen besichtigt.

Reschen Südtirol

Reschen Südtirol – Rund um den versunkenen Turm im See

Sport in der Region Reschen Südtirol

Doch bei Weitem nicht nur von Hobbyhistorikern wird der kleine Ort oft besucht, schon seit Jahrzehnten ist Reschen Italien vor allem auch ein Ziel sportlicher Gäste im Urlaub im Vinschgau. Gut 3000 Läufer beteiligen sich zum Beispiel alljährlich im Sommer am Reschenseelauf, eines der größten Laufereignisse in Südtirol führt über 15,3 Kilometer um das gleichnamige Gewässer. Noch mehr Aktivurlauber sind in der Regel im Winter im Ort, das grenzüberschreitende Skiparadies Reschenpass besteht aus den Skigebieten Schöneben, Haideralm und Nauders, der Verbund gehört auch zur Ortler-Skiarena mit deren 300 Pistenkilometer, 9 Seilbahnen und 67 Liften. Reschen Italien ist seit 2008 auch Austragungsort der „Internationalen Deutschen Snowkitemeisterschaften“, Eissegler und Eissurfer treffen sich der kalten Jahreszeit ebenfalls gerne an dem malerisch zugefrorenen See.

Was gibt es in der Region Reschen Südtirol zu entdecken?

Ausflugsmöglichkeiten und Freizeitangebote für den Urlaub im Vinschgau gibt es das Jahr über so viele wie Heuhügel auf den Wiesen und Weiden der Gegend im Sommer. Die bekannteste architektonische Attraktion der Gegend ist sicherlich der Kirchturm von Alt-Graun, der seit der Seestauung im Jahr 1950 mahnend aus dem Wasser ragt. Auch die angrenzenden Orte und Gemeinden beiderseits der Grenze halten schöne Sehenswürdigkeiten für ihre Besucher parat. In Nauers thronen das mächtige Schloss Naudersberg aus dem 14. Jahrhundert und die lange Kajetansbrücke von 1956. In Graun kann man die gotische Kapelle der Heiligen Anna von 1521 bewundern, Langtaufers ist ein wegen seiner verstreut liegenden Weiler und Gehöfte beliebtes Wanderziel. St. Valentin auf der Haide ist stark vom Tourismus geprägt, auf dem oberhalb der Ortsmitte gelegenen Schlossberg finden sich die Reste und Ruinen der einst höchstgelegenen Burgstelle der Alpen.

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Gleich südlich der Passgrenze des Reschenpass befindet sich das 900 Einwohner zählende Dorf Reschen Südtirol, am Nordufer des Reschensees, auf 1.500 Meter Meereshöhe. Der See mit der schönen Seepromenade gilt auch als Visitenkarte des Ortes, obwohl Reschen seinen Gästen auch sonst viel Natur und Kultur bieten kann. In Reschen Südtirol wartet auf Urlauber die Bergwelt mit der 2.920 Meter hohen Klopaier Spitze, einem westlichen Ausläufer der Ötztaler Alpen, und auf der anderen Talseite der Piz Lad (2.809 Meter) an der Schweizer Grenze.
Grenzenlos auch die Möglichkeiten im Winter: Das Skigebiet Schöneben zwischen Reschensee und Rojental direkt vor der Haustür, und gleich ums Eck, wenige hundert Meter nördlich der Grenze, beginnt das Skiparadies Nauders. Wer möchte, kann hier mit einem Skipass am Vormittag die Wintersonne auf italienischen und am nachmittag auf österreichischen Pisten genießen.

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