Der Latschander Waalweg

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Der Latschander Waalweg

Von der Dorfmitte in Latsch (638 m) auf der nach Goldrain führenden Straße westwärts zum Dorfrand, hier rechts ab und nordwärts auf schmaler Verbindungsstraße den Bahnkörper und die Etsch querend hinüber zur Vinschgauer Talstraße, wo nur wenige Meter weiter westlich der Waalweg beginnt (Wegweiser); ab Latsch ca. 20 Min.Nun folgt man auf dem schönen Waalweg (Markierung 3) zuerst Laubgehölze, dann die erwähnte Felswand und zuletzt Weinpergeln querend ostwärts bis zur Kreuzung mit dem nach Kastelbell absteigenden Weg 8. Ab Waalwegbeginn knapp 1 ½ Std Laufzeit.

Hier nun Umkehr (sofern nicht nach Kastelbell abgestiegen und mit einer Fahrmöglichkeit nach Latsch zurückgekehrt wird) und wieder auf dem Waalweg zurück, bis ihn ein Steig mit Wegweisern kreuzt. Auf diesem nun wenige Schritte hinab zur Straße und diese sowie die Etsch überquerend auf der Latscher Osteinfahrt zurück zum Ausgangspunkt.

Video Latschander Waalweg

Bilder Latschander Waalweg

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Schwierigkeit

Der Latschander Waalweg - der letzte große Wasserwaal des Vinschgaus stammt aus dem Jahr 1873. Er bedient sich des Etschwassers in der Nähe von Goldrain auf 660 Höhenmeter und endet nach 7 Kilometern in Galsaun, Gemeinde Kastelbell. Es sind zwei Einstiege möglich: Am Tisserweg (westlich von Latsch) und am Kreisverkehr, östlicher Ortseingang. Die erste Teilstrecke Richtung Kastelbell ist in einem recht wild anmutenden Landschaftsstreifen eingebettet, der die Staatsstraße, den Etschlauf und die Bahngleise überragt. Dann öffnet sich das Tal. Der Waal säumt zuerst Obsthaine und Rebentraßen, die oberhalb des Schloss Kastelbell angelegt wurden.
Die Wasserführung vom Waal hängt ausschließlich von der Landwirtschaft sowie den Wetterverhältnissen ab.

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